Gotlind Timmermanns und Christine Rowland
in der Galerie an der Pinakothek der Moderne
Barbara Ruetz
München, Gabelsbergerstr 7

 

Gotlind Timmermanns SilberRotTöne

Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung der Ausstellungen
Gotlind Timmermanns (Malerei)
Christine Rowland (Skulptur)

 

Donnerstag, 12. November 2015 um 19:00 Uhr
Die Künstlerinnen sind anwesend.

 

Öffnungszeiten:
Montag nach Vereinbarung
Dienstag bis Freitag  12 — 19 Uhr
Samstag  12 — 18 Uhr
Sonntag  12 — 18 Uhr (Nur Besichtigung)    

 

Opening hours:
Monday on appointment
Tuesday to Friday  12 — 7 pm
Saturday  12 — 6 pm
Sunday  12 — 6 pm (No sales)

 

 

 

 

 

 

Gotlind Timmermanns

 

Gotlind Timmermanns absolvierte das Studium der Malerei in den Klassen Prof. Heinz Butz und Prof. Helmut Sturm an der Akademie der Bildenden Künste in München.

 

Gotlind Timmermanns lässt ihre Bilder im wörtlichen Sinne aus der Farbe erwachsen. In monatelanger Arbeit trägt sie Schicht um Schicht auf, tropft die Farbe mit dem Pinsel auf die Leinwand, lässt einzelne Farbschichten trocknen, andere ineinander verlaufen, erhöht den Pigmentanteil, um eine andere Viskosität der Farben zu erreichen. Sie tropft, kippt oder lässt die Farbe laufen – heraus kommen wilde, atmosphärische Farbklänge, strahlende, vor allem intensive Farbkompositionen aus vielen Lagen Ölfarben, die eine räumliche Tiefenwirkung erzeugen. Damit die Farben wirken und strahlen können, wie Timmermanns es möchte, kontrastiert sie diese mit Untermalungen: Schicht um Schicht bauen sich die Bilder so aus dem Material auf.

 

Einige Bilder sind als reine abstrakte, fast musikalische Farbklänge angelegt, andere erinnern an Naturszenen wie das Bild »Wasserfall«: Gotlind Timmermanns arbeitet hier Entsprechungen von Themen aus dem Malprozess mit dem Bildsujet heraus: das »Flüssige« der Farbe als Substanz und »Flüssigkeit« von Wasser als Bildgegenstand. Die glitzernde spritzende Farbe lässt so in ihrer flüssigen Materialität die Bewegung und Energie eines Wasserfalls oder Flusses spüren.

 

(Text: Dr. Angelika Otto)

 

 

 

Christine Rowland

 

Christine Rowland, geboren 1967 in Bad Kreuznach, ist von 1988 bis 1990 Schülerin im Kubach-Wilmsen Bildhauer Team, Ebernburg. An der Johannes Gutenberg Universität in Mainz studiert sie von 1991 bis 1997 freie Kunst (Bereich Bildhauerei) bei Frau Prof. Biederbick. 1997 erhält sie ihr Diplom und schließt dort 1998 als Meisterschülerin ab.

 

Ihre Ideen sammelt Christine Rowland, indem sie die Menschen und die Natur beobachtet. Nachdem sie eine Form gefunden hat, versucht sie diese bis ins kleinste Detail zu verstehen und beginnt ihre eigenen Interpretationen zu finden. Die Skulpturen dienen als Transportmittel innerster Empfindungen.

 

Schweren Stämmen verleiht sie eine neue, leichte Form. Die Sehnsucht nach der Leichtigkeit des Seins versucht sie durch die Zartheit und die Beweglichkeit der Arbeiten auszudrücken. Diese schrauben sich nach oben, stehen in leichter Beziehung zueinander und können zu neuen Verbindungen arrangiert werden.